30. März 2009
Um den Reiz der Dusche wissen clevere Frauen schon länger und verwöhnen sich gern mit der Brause. Das prickelnde Wasser hinterlässt ein angenehmes Kribbeln - genau dort, wo es Spaß macht. Viele Frauen können mit Brause sogar richtig kommen und machen das Ding zu ihrem sexy Toy im Badezimmer.
Eine ziemlich geile Spielart für BDSM-Paare ist in diesem Sinne folgende:
Er fesselt sie in der Badewanne und befestigt seine Angebetete fein an den Armaturen. Ihre Hände sollten gut gefesselt sein und auch für die Beine ergeben sich optinal noch interessante Varianten - wie eine Beinspreizstange zum Beispiel. Sie liegt dann gefesselt, aber bequem auf dem Rücken in der Wanne und wartet auf die Aktion ihres Herren.
Nun kommt wieder die gute alte Brause ins Spiel, mit der er ihr Lustzentrum so richtig verwöhnt. Abgestimmt werden sollte jedoch die Wassertemperatur.
Gut macht sich in der Wanne für Sie ein geiles Fetisch Outfit aus Lack, an dem das Wasser rattenscharf abperlt. Korsett oder Stiefel eignen sich ideal und echte Profis ergänzen vielleicht sogar noch um eine Maske…
27. März 2009
Leder ist das wohl schönste, unebenste aber gleichzeitig auch perfekteste aller Bekleidungsstücke. Warum? Leder ist gegerbte Tierhaut. Meist vom Rind, Schwein oder exotisch von der Schlange zeigt sich Leder unregelmäßig und erscheint damit wie eine menschliche, zweite Haut.
Typisch für Leder sind Flecken, Abschürfungen, Risse, Wasserschäden, Brandlöcher, Verfettung, Austrockung und Verbleichen - oftmals zeigen sich diese “Schäden” schon nach kurzem Tragen. Und machen das Leder damit noch begehrter. So wie eine menschliche Haut Sonnenschäden oder Zigarettenkippen nicht vergisst, speichert auch das Leder all diese Begegnungen sichtbar. Trotzdem ist Leder der wohl langlebigste aller Stoffe und zeigt sich sehr strapazierfähig.
Leder zu tragen ist wie eine zweite Haut am Körper zu spüren. Leder ist schwer, nimmt Schweiß auf und hält Kälte zuverlässig fern. Kein Wunder, dass das faszinierende Naturmaterial für viele Menschen auch ein geiler Fetisch ist, dessen Wirkung sie sich nicht mehr entziehen wollen. Leder ist Fetisch als zweite Haut und erregt die Gemüter bei der Berührung.
Glücklicherweise hat die Erotikindustrie bereits entdeckt, dass Leder auch gern beim Sex getragen bzw. eingesetzt wird und bietet ein geiles Sortiment an Klamotten aus Leder wie Wäsche, Oberteile oder gar Ganzkörperanzüge.
22. März 2009
Besonders für Einsteiger und Neugierige interessant - was versteckt sich eigentlich hinter BDSM? Ein kurzer und knackiger Überblick.
BDSM steht mit seinen Initialien “DS” erst einmal für Dominanz und Submission - Vorherrschaft und Unterwerfung. Dominanz bedeutet stehts ein herrschendes Verhalten beim Sex oder seinen zahlreichen Praktiken. Der oder die Dom übt immer ihre oder seine Machtposition gegenüber dem schwächeren Partner aus. Submission hingegen steht für Unterwerfung, Unterwürfigkeit und Ehrerbietung, die beim Sex ausgelebt werden.
BDSM steht weiterhin natürlich auch für “SM”, also Sadismus und Masochismus. Der Begriff Sadismus geht auf den französischen Literaten de Sade zurück, der bereits im 17. Jahrhundert SM praktiziert haben soll. Sadismus bedeutet stehts sexuelle Lust, die dabei empfunden wird, wenn dem Sexpartner körperliche oder seelische Schmerzen zugefügt werden. Echte Sadisten empfinden höchste Lust dabei, wenn sie andere Menschen quälen dürfen.
Auch der Begriff Masochismus geht auf einen Schriftsteller zurück - genauer gesagt auf Herrn Sacher-Masoch, der die Praktik bereits im 18. Jahrhundert thematisierte. Masochisten finden es geil, wenn körperliche Misshandlungen oder Strafen erdulden dürfen und verbinden dies mit der Empfindung höchster Lust.
In der Regel sind BDSMler entweder sadistisch oder masochistisch veranlagt. Wer mag, kann seine Rollenspiele aber auch variieren - erlaubt ist was gefällt.
19. März 2009
Spricht man bei einer dominanten Lady eher von einer Domina oder doch von einer FemDom? Glücklicherweise sind die Grenzen im Bereich BDSM begrifflich genau abgesteckt, so dass auch der Unterschied zwischen Domina und FemDom schnell erklärt ist.
Eine Domina ist stets im professionellen Gewerbe tätig - sie erzieht Sklaven gegen Geld. Dominas sind rein rechtlich Prostituierte, auch wenn sie keinen Geschlechtsverkehr anbieten. Fast alle Dominas sind in Studios tätig, wo sie ihre Kunden und Sklaven empfangen. Sie tragen szenetypische Kleidung wie z.B. Lack und Leder und sind professionell eingerichtet - haben Käfige, Streckbanken und allerlei andere Utensilien für die Erziehung vor Ort.
Eine FemDom hingegen hat dominante Neigungen, lebt diese aber nur in der Szene sowie im Privaten aus. Sie nimmt kein Geld für die Erziehung. Eine FemDom wird auch oft Domse oder Domme genannt.
Domina und FemDom nennen sich gern Herrin, Lady, Mistress oder auch Madame - in der Szene deuten diese Namen eindeutig auf eine Domina oder FemDom hin.
Im Englischen ist die Domina oder FemDom häufig als Dominatrix anzutreffen. Eine ProDomme ist hierbei stets gewerblich im Erziehungsauftrag tätig. Dominante Frauen bieten sadistische und dominante sexy Praktiken an. Eine “richtige” Domina oder FemDom praktiziert nie Sex mit einem Sklaven.
16. März 2009
Freunde des genüsslichen Fesselns werden irgendwann auch auf die japanische Bondage-Kunst Shibari oder Shichiseki aufmerksam - meist anhand von kunstvollen Fotos, die von der Fesselkunst aus Japan zeugen. Shibari und Shichiseki sehen auf dem Bild schwieriger aus, als sie tatsächlich sind und bringen eine sexy Abwechslung ins Liebesleben von versierten Bondage-Fans.
Das japanische Bondage geht auf die Samurai und ihr Pferdeseil zurück. Dieses Seil diente zunächst zur Fesselung von Gefangenen und wurde auch zur Folterung eingesetzt. Bondage-Fans haben die Fesseltechnik der Samurai aufgegriffen und setzen sie heute auf erotische Weise um.
Der größte Unterschied zu anderen Bondage-Techniken besteht darin, dass der Ästhetik beim japanischen Bondage eine zentrale Bedeutung zukommt. Neben der Fesselung wird das japanische Bondage zudem um eine aufregend erotische Massage erweitert.
Japanisches Bondage wird stufenweise ausgeführt. Meist kommen mehrere kleine Seile zum Einsatz. Der Druck der Knoten konzentriert sich auf die erogenen Zonen, die von Stufe zu Stufe weiter angeregt werden.
Die japanische Fesselkunst ist in hohem Maße stimulierend, aber aufgrund ihrer ausgefeilten Technik eher für versierte Bondage-Anhänger geeignet. Besonders das unsymetrische Bondage sowie das Mini-Bondage werden ausdrücklich Experten angeraten.
11. März 2009
Von Fußfetischismus oder wissenschaftlich Podophilie spricht man immer dann, wenn die sexuelle Lust sich auf die Füße konzentriert.
Der Fußfetischismus ist bei Fußliebhabern jedoch ganz unterschiedlich ausgeprägt, so dass sich die Fußfreunde nur schwer in eine Schublade stecken lassen. Manche mögen den kompletten Fuß, andere nur die Zehen und wiederum andere Fußschmuck, Socken oder Stockings…
Beim Sex befriedigen sich Fußfreunde gern an Füßen oder Zehen und manchmal reicht auch der pure Anblick von Füßen, um sexuell in Stimmung zu kommen. Außerhalb der Fußszene ist zudem der Fußjob kaum bekannt - hier findet echte “Fußarbeit” zur sexuellen Befriedigung statt.
Hetro Fußfetischisten mögen vornehmlich Füße des anderen Geschlechts während homoesexuelle Fußfreunde sich auf gleichgeschlechtliche Füße konzentrieren. Eher seltener konzentriert sich die Vorliebe für Füße jedoch auf die eigenen Füße - dann findet Selbstbefriedigung mit dem Fuß statt. Seinen Ursprung hat der Fußfetischismus im alten China, wo die weiblichen Füße schmerzhaft zum Lotusfuß bandagiert wurden.
Den Mädchen wurde damals der Fuß gebochen und in Form eines Halbmondes verformt. Der verkrüppelte Frauenfuß galt lange als Schönheitsideal in China und machte ganze Generationen von Frauen nahezu gehunfähig. Die Männer nahmen die gebundenen Lotusfüße gern zur sexuellen Stimulation in den Mund oder spielten mit ihnen.
1. März 2009
Fesselspiele werden in BDSM-Kreisen praktiziert und lassen sich auch in der “harmlosen” Variante ins Liebesspiel einbauen. Pärchen können auf diese Weise austesten, wie ihnen leichte BDSM-Spielchen zusagen und den Reiz des Fesselns kennen lernen.
Beim Fesseln wird ein Partner z.B. ans Bett gefesselt, während der andere die Fesselarbeiten bzw. die sexuelle Führung übernimmt. Viele Männer und Frauen finden solche Rollenspiele geil und manche erregt das Ganze sogar bis zum Höhepunkt.
Der Gefesselte nimmt in diesem Rollenspiel den devoten Part ein. Er liefert sich dem Partner in der gefesselten Position weitgehend aus.
Der Ausführende bzw. Fesselnde hingegen übernimmt aktiv die Kontrolle über das Liebesspiel und auch seinen Partner. Er mag es, den dominanten Part zu spielen und seine Macht zu demonstrieren. Gleichzeitig hält er jedoch auch die Verantwortung für das Wohl seines Partners inne und darf nichts tun, was dem Partner missfällt.
Fesselungen können ernsthaft und spielerisch erfolgen. “Richtig” gefesselt ist der Partner immer dann, wenn er sich nicht mit eigener Kraft aus den Fesseln lösen kann. Anfänger wagen sich am besten mit sanften Materialien wie Stoffen an Fesselspiele, ehe sie zum Ledergürtel oder Kabelbinder greifen.
Gesundheitliche Vorsicht! Handgelenke dürfen nicht zu straff gefesselt werden!