16. Juni 2009
“Secretary” - einer der besten Filme rund um das Thema BDSM. Der tragisch-komische Streifen mit Maggie Gyllenhaal und James Spader in den Hauptrollen erinnert an ein ruhiges Kammerspiel, das mit der frisch entdeckten Leidenschaft der beiden Protagonisten auch an erotischer Spannung und Schlagkraft zunimmt.
Die labile Lee (Gyllenhaal) kommt gerade aus dem Krankenhaus - sie hat sich diesmal bei der Selbstverletzung entwas zu tief in die Haut geschnitten. Nach einem erfolgreich absolvierten Schreibmaschinenkurs stellt sich Lee bei dem Rechtsanwalt E. Edward Grey als Sekretärin vor - und wird angestellt.
Dem eigentümlichen Juristen entgeht es nicht, dass Lee sich im Büro heimlich selbst verletzt. Langsam entwickelt sich zwischen Anwalt und Sekretärin eine MaleDom-Beziehung.
Als Edward seiner Lee im Büro kräftig den Hintern versohlt, erkennt die junge Frau den tatsächlichen Ursprung ihrer Neigungen und entledigt sich ihres Selbstverstümmelungs-Werkzeugs. Edward wächst die zunehmende Nähe jedoch über den Kopf - er entlässt Lee und treibt seine Sekretärin damit an den Rand der Belastbarkeit. Sie wartet mehrere Tage auf ihn, weil Edward es ihr befohlen hat. Wird der Anwalt aber zu ihr zurück kehren?
12. Juni 2009
Der Humbler ist im deutschen Sprachgebrauch auch als Hodensackspanner, Hodenfessel oder Hodenstrecker bekannt und kommt im BDSM-Kontext im Rahmen der Cock and Ball Torture zum Einsatz.
Der Humbler (von humble=demütigen) besteht aus einer Manschette, die in der Mitte einer Stange angebracht ist. Die Manschette umschließt die Basis des Hodensacks fest. Die Stange wird am Hodensack zunächst fachmännisch fixiert und hinter die Oberschenkel zwischen die Pobacken gelegt, was den Träger dazu zwingt, seine Beine nach Vorn zu beugen.
Versucht der devote Mann nun, seine Beine zu bewegen, macht sich ein leichter bis starker Schmerz am Hodensack bemerkbar, der bei der Bewegung mitgezogen wird.
Bei der beliebten Prozedur, die auch beim Bondage gern angewendet wird, sind jedoch Vorsicht und eine gewisse Routine erforderlich - sonst drohen gesundheitliche Schäden. Die Muskulatur der Beine unterliegt bei Verwendung des Humblers einer großen Anstrengung und kann bei einem längeren Tragen des Humblers in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch wenn ein gewisser Schmerz im BDSM und bei der Cock and Ball Torture natürlich gewünscht ist, sollte der Humbler aus gesundheitlichen Gründen nie zu lange getragen werden.
7. Juni 2009
Augenbinde und Knebel im sadomasochistischen Kontext kurz erläutert. Was besonders Anfänger bei erotischen Spielen mit Augenbinde und Knebel beachten sollten.
Die Augenbinde darf nicht zu straff angelegt werden - der Druck auf Auge ist tabu. Besondere Vorsicht gilt bei Kontaktlinsenträgern. Eine mündliche Abstimmung mit dem Sub wird empfohlen. Geeignet sind für den Anfang Tücher aller Art.
Beim Knebeln gilt es vor allem den Würgereflex zu umgehen und die Unterbrechnung der Luftzufuhr zu verhindern. Der Knebel darf dabei wegen des natürlichen Würgereflexes nicht in den Mund hinein rutschen. Auch die Nasenlöcher dürfen nicht durch den Knebel geschlossen werden.
Für Anfänger eignen sich Knebel aus dem erotischen Fachhandel am besten. Oder ganz einfach ein Tuch über den Mund spannen.
Da der geknebelte Sub nicht sprechen kann und somit auch kein Safeword zu äußern vermag, sollten im Voraus Laute-Codes vereinbart werden oder der geknebelte Part bekommt einen Gegenstand in die Hand, mit dessen Hilfe er bei Verlangen seinen Safecode äußern kann.
1. Juni 2009
Die Fetisch Party
Fetisch Parties richten sich an Liebhaber von Latex, Leder, Gummi, Piercing und Tattoos. In erster Linie geht es ums sehen und gesehen werden, echte Szenen finden nur selten statt. Fetisch-Spiele sind nur im Play-Bereich gern gesehen - falls der Veranstalter entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.
Die nichtkommerzielle SM-Party
Werden in den Szenemagazinen und im Internet bekannt gegeben. Der geringe Preis deckt sich mit der Location-Miete, dem Essens- und Getränkeangebot. Empfohlen werden vorab nähere Erkundungen in der Szene bzw. bei szenekundigen Bekannten.
Die kommerzielle SM-Party
Werden ebenfalls über Magazine, Web und Sexshops bekannt gegeben. Oftmals sind die Preise so niedrig wie bei der nichtkommerziellen Party, enthalten dann aber nicht die Getränke und das Essen.
Die SM-Party per Einladung
Rein kommt nur, wer geladen wurde. Viele private Parties finden im Bekanntenkreis statt - Outsider sind nicht erwünscht. Bei manchen Parties ist der Zutritt erlaubt, wenn eine Person mit Einladung als Begleitung dabei ist.
Die Studio-Party
Parties in den einschlägigen Domina-Studios. In der Regel nur für Kunden.