Das Wort Devot kommt ursprünglich aus dem Lateinischen. Dort gibt es das Verb devovere, welches gleich mehrere Bedeutungen hat: Einerseits heißt es „verwünschen“, andererseits auch „weihen“ bzw. „heiligen“. Am nächsten kommt der heutigen Verwendung allerdings die Übersetzung „hingeben“. Devote Erziehung ist also die „Erziehung eines Hingabevollen“?
Fast. Im sexuellen Kontext der BDSM-Szene bedeutet devot natürlich vor allen „unterwürfig“. Jemand, der Devot ist, übergibt die Kontrolle über sein Handeln jemand anderen. Bei der devoten Erziehung muss der so genannte Sub sich und seine Bedürfnisse der Dom unterordnen und ihm oder ihr gehorchen.
Verhält sich der Sub nicht angemessen, wird die Dom ihn dafür in der Regel bestrafen. Zur devoten Erziehung gehört auch, dass der Sub der Dom regelmäßig durch möglichst entwürdigende Symbolhandlungen, z.B. indem er ihr die Füße leckt, seine Unterwürfigkeit beweist.








