Fesselspiele sind geil. Wer es mit den Fesseln übertreibt, kann seinem Partner jedoch auch dauerhafte Schäden zufügen und besonders bei Anfängern ist weniger oft mehr.
Welche Gefahren lauern beim Bondage?
Besonders Körperstellen, an denen die Sehnen und Muskeln nicht geschützt sind, sind leicht anfällig für bleibende Schäden nach BDSM-Spielchen. Der Nervus Radialis z.B. enspringt am Rückenmark und verläuft unter den Achseln bis zu den Händen. Wird beim Bondage zu viel Druck auf diesen Nerv ausgeübt, kann der Nerv verübergehend oder gar dauerhaft geschäfigt werden. Die so genannte Fallhand ist eine Folge unsachgemäßer Fesselspiele. Diese Einschränkung in der Bewegungsfähigkeit der Hand kann unter Umständen dauerhaft sein.
Ohnmacht, Kreislaufkollaps und Bewusstlosigkeit durch Bondage.
Tritt häufig auf, wenn der Körper umgelagert wird. Besonders beim vertikalen Aufhängen oder schnellen Bewegungen lauern Gefahren. Aufgrund der Gefahren vor Kreislaufzusammenbrüchen ist weiterhin vor Fesselungen des Halses abzuraten.
Grundsätzlich sind die Fesselungen sofort zu lösen, wenn der Partner ein leichtes Schwindelgefühl verspürt, das meistens eine heftigere Körperreaktion ankündigt.
Auch Stress und starke Schmerzen können zudem eine Bewusstlosigkeit auslösen. Klagt der Partner über Unwohlsein, sind am Besten sofort die Fesseln zu lösen, wobei der Partner aber behutsam in eine Liegeposition gebracht werden muss. Die Beine werden dabei hochgelegt.








