Freunde des genüsslichen Fesselns werden irgendwann auch auf die japanische Bondage-Kunst Shibari oder Shichiseki aufmerksam - meist anhand von kunstvollen Fotos, die von der Fesselkunst aus Japan zeugen. Shibari und Shichiseki sehen auf dem Bild schwieriger aus, als sie tatsächlich sind und bringen eine sexy Abwechslung ins Liebesleben von versierten Bondage-Fans.
Das japanische Bondage geht auf die Samurai und ihr Pferdeseil zurück. Dieses Seil diente zunächst zur Fesselung von Gefangenen und wurde auch zur Folterung eingesetzt. Bondage-Fans haben die Fesseltechnik der Samurai aufgegriffen und setzen sie heute auf erotische Weise um.
Der größte Unterschied zu anderen Bondage-Techniken besteht darin, dass der Ästhetik beim japanischen Bondage eine zentrale Bedeutung zukommt. Neben der Fesselung wird das japanische Bondage zudem um eine aufregend erotische Massage erweitert.
Japanisches Bondage wird stufenweise ausgeführt. Meist kommen mehrere kleine Seile zum Einsatz. Der Druck der Knoten konzentriert sich auf die erogenen Zonen, die von Stufe zu Stufe weiter angeregt werden.
Die japanische Fesselkunst ist in hohem Maße stimulierend, aber aufgrund ihrer ausgefeilten Technik eher für versierte Bondage-Anhänger geeignet. Besonders das unsymetrische Bondage sowie das Mini-Bondage werden ausdrücklich Experten angeraten.








