BDSM für Experten - Strappado wurde im Mittelalter in der Folter eingesetzt und dient geschulten BDSMlern heute als reizvolle Fesselmethode für den unterwürfigen Part des Liebesspiels.
Die Hände des Opfers werden beim Strappado hinter dem Rücken gefesselt und mit einem Seil nach oben gezogen. Gesundheitliche Schäden sind selbstverständlich tabu, so dass der devote Part mit viel Feingefühl gefesselt werden muss. Die Beine verbleiben anders als beim mittelalterlichen Modell jedoch auf dem Boden und werden mit einer Spreizstange fixiert. Frauen tragen zum Strappado gern High Heels, die der Fesselung einen zusätzlichen Kick geben, da der Körper sich dann noch besser ausbalancieren muss.
In der Szene ist Strappado auch als Hofknicks bekannt und wird gern genutzt, um den devoten Partner lustvoll zu fesseln. Leichte Schmerzen sind beim Strappado natürlich gewünscht, jedoch darf es zu keiner Verrenkung des Schultergelenkes kommen. Für Anfänger ist die kunstvolle Fesselung daher nur bedingt geeignet und wird am besten unter szenekundiger Anleitung erlernt.








